Umwelt­aus­sa­gen

Unse­re Anga­ben zu Holz­bau und Umwelt­ei­gen­schaf­ten

Wir möch­ten nach­voll­zieh­bar erklä­ren, was unse­re Anga­ben zu Bau­stof­fen und Gebäu­den bedeu­ten. Die neu­en gesetz­li­chen Anfor­de­run­gen an Umwelt­aus­sa­gen gel­ten ab dem 27. Sep­tem­ber 2026. Des­halb prü­fen wir die For­mu­lie­run­gen auf unse­ren Web­sites und in wei­te­ren Kom­mu­ni­ka­ti­ons­mit­teln und ergän­zen sie, wo nötig, um eine kla­re Ein­ord­nung und pas­sen­de Nach­wei­se. Wir unter­schei­den dabei zwi­schen Eigen­schaf­ten eines Bau­stoffs, dem ener­ge­ti­schen Stan­dard eines Gebäu­des und einer Bewer­tung des gesam­ten Hau­ses.

Bau­en mit Holz

Bei unse­ren Häu­sern set­zen wir Holz als wesent­li­chen Bau­stoff der Kon­struk­ti­on ein. Holz ist ein nach­wach­sen­der Roh­stoff. Das ver­bau­te Holz spei­chert wäh­rend sei­ner Nut­zungs­dau­er bio­ge­nen Koh­len­stoff. Die­se Aus­sa­ge bezieht sich auf das Holz im Gebäu­de; sie bedeu­tet nicht, dass das gesam­te Haus kli­ma­neu­tral ist. Wel­che Umwelt­aus­wir­kun­gen ein kon­kre­tes Gebäu­de hat, hängt auch von wei­te­ren Bau­stof­fen, der Her­kunft der Mate­ria­li­en, der Gebäu­de­tech­nik und der Nut­zung ab. Aus dem Ein­satz von Holz allein lei­ten wir des­halb kei­ne pau­scha­le Aus­sa­ge über die Umwelt­bi­lanz eines gan­zen Hau­ses ab.

Holz­ober­flä­chen im Innen­raum

Holz kann Feuch­tig­keit aus der Umge­bung auf­neh­men und wie­der abge­ben. Frei lie­gen­de, dafür geeig­ne­te Holz­ober­flä­chen kön­nen so zur Regu­lie­rung von Feuch­te­schwan­kun­gen in Innen­räu­men bei­tra­gen. Wie stark sich das aus­wirkt, hängt unter ande­rem von Holz­art, Ober­flä­chen­be­hand­lung, Kon­struk­ti­on und Raum­be­din­gun­gen ab. Dar­aus lässt sich kei­ne all­ge­mei­ne Gesund­heits­wir­kung eines Hau­ses ablei­ten.

Was der Name Natur­holz­haus Bay­ern bedeu­tet

Natur­holz­haus Bay­ern ist der Name unse­rer Mar­ke für indi­vi­du­ell geplan­te Häu­ser mit Holz als prä­gen­dem Bau­stoff. Der Name bedeu­tet nicht, dass ein Haus aus­schließ­lich aus Holz besteht oder dass sämt­li­che ver­wen­de­ten Bau­stof­fe unbe­han­delt bezie­hungs­wei­se natür­li­chen Ursprungs sind. Die Mate­ria­li­en und der Auf­bau wer­den für jedes Haus indi­vi­du­ell geplant und in den jewei­li­gen Bau­un­ter­la­gen beschrie­ben.

Ener­gie­ef­fi­zi­enz und Effi­zi­enz­haus 40

Bei Fischer­Haus ist die Pla­nung auf dem Niveau Effi­zi­enz­haus 40 seit 2013 Stan­dard. Die Effi­zi­enz­haus-Stu­fe 40 beschreibt den ener­ge­ti­schen Stan­dard eines Gebäu­des anhand fest­ge­leg­ter Kenn­wer­te im Ver­gleich zu einem Refe­renz­ge­bäu­de. Ob ein kon­kre­tes Bau­vor­ha­ben die­se Stu­fe erreicht, wird für das jewei­li­ge Haus rech­ne­risch nach­ge­wie­sen und hängt von sei­ner indi­vi­du­el­len Pla­nung und Aus­füh­rung ab. Aus der Effi­zi­enz­haus-Stu­fe folgt kei­ne Aus­sa­ge über die gesam­te Umwelt­bi­lanz des Hau­ses.

Nach­hal­tig­keits­zer­ti­fi­zie­rung

Eine QNG-Zer­ti­fi­zie­rung, das Qua­li­täts­sie­gel Nach­hal­ti­ges Gebäu­de, setzt eine Bewer­tung und Zer­ti­fi­zie­rung des kon­kre­ten Gebäu­des vor­aus. Wir bezeich­nen ein Haus nur dann als QNG-zer­ti­fi­ziert, wenn für die­ses Haus ein ent­spre­chen­der Nach­weis vor­liegt. Die Ver­wen­dung von Holz oder das Errei­chen der Effi­zi­enz­haus-Stu­fe 40 erset­zen eine sol­che Zer­ti­fi­zie­rung nicht.

Wel­che Nach­wei­se zu wel­chem Haus gehö­ren

Aus­sa­gen zur Ener­gie­ef­fi­zi­enz stüt­zen wir auf die ener­ge­ti­sche Pla­nung und den Nach­weis für das jewei­li­ge Bau­vor­ha­ben. Anga­ben zu Mate­ria­li­en bezie­hen sich auf die tat­säch­lich vor­ge­se­he­ne Kon­struk­ti­on und die Pro­dukt­un­ter­la­gen. Güte­zei­chen und Zer­ti­fi­ka­te nen­nen wir nur für die Merk­ma­le und Vor­ha­ben, für die sie tat­säch­lich gel­ten. All­ge­mei­ne Fach­in­for­ma­tio­nen zu Holz erset­zen die­se objekt­spe­zi­fi­schen Nach­wei­se nicht.