Holz in vie­len Facet­ten auf einer Fah­ne

Bericht vom 8. Juli 2025 | © HBB Holz­bau Bay­ern

 

„Holz­bau Bay­ern“ lau­tet der neue Name der 1961 gegrün­de­ten Fir­ma „Fischer­Haus“. Das Fami­li­en­un­ter­neh­men mit Sitz in Boden­wöhr hat sich für die Umbe­nen­nung ent­schie­den, da nach dem Wachs­tums­kurs der letz­ten Jah­re vier Mar­ken unter ein Dach pas­sen sol­len. Das indi­vi­du­ell geplan­te „Fischer­Haus“ in Holz­groß­ta­fel­bau­wei­se ist nur eine davon, erläu­ter­te Inha­be­rin Bar­ba­ra Fuchs bei der Fah­nen­wei­he am Frei­tag.

Vie­le Unter­neh­men his­sen eine Flag­ge vor ihren Toren. „Wir haben uns den viel­sei­tig ein­setz­ba­ren Bau­stoff Holz dar­auf geschrie­ben“, sag­te Bar­ba­ra Fuchs beim Fest­akt. Der sei nach­wach­send und regio­nal, hei­misch und wohn­ge­sund, dau­er­haf­ter CO2-Spei­cher und „ein Kli­ma­held mit exzel­len­ter Dämm­fä­hig­keit für dau­er­haft nied­ri­ge Ener­gie­kos­ten; dabei viel­sei­tig ein­setz­bar und leicht zu bear­bei­ten“.

Ver­gleich­ba­re Unter­neh­men hat­ten in der aus­klin­gen­den Bau­kri­se unter wirt­schaft­li­chen Schwie­rig­kei­ten zu lei­den. Holz­bau Bay­ern konn­te den zeit­wei­sen Rück­gang im Ein­fa­mi­li­en­haus-Sek­tor kom­pen­sie­ren, indem die Ver­ant­wort­li­chen recht­zei­tig auf wei­te­re Märk­te gesetzt hat­ten: mit der Mar­ke „Woh­nungs­bau Bay­ern“ in den Geschoss­woh­nungs­bau aus Holz oder in Holz­hy­brid, mit der „Objekt­bau Bay­ern“ in öffent­li­che und gewerb­li­che Bau­ten sowie mit dem „Natur­holz­haus Bay­ern“ auf eine streng öko­lo­gi­sche Archi­tek­ten­va­ri­an­te des Ein­fa­mi­li­en­hau­ses. Ste­hen bei Letz­te­rem Zim­mer­manns­kunst und die Ver­wen­dung rein natür­li­cher Bau­stof­fe im Vor­der­grund, eint alle Mar­ken und Pro­dukt­grup­pen die rasche und plan­ba­re Vor­pro­duk­ti­on unter dem Schutz des Werk­dachs.

Das Natur­holz­haus wird am erst kürz­lich erwor­be­nen Stand­ort in Roding her­ge­stellt. Dem­entspre­chend nah­men an der Fah­nen­wei­he die Land­rä­te Franz Löff­ler (Cham) und Tho­mas Ebe­l­ing (Schwan­dorf) sowie die Bür­ger­meis­ter Alex­an­dra Riedl (Roding) und Georg Hoff­mann (Boden­wöhr) teil, reprä­sen­ta­tiv für die Holz­bau-Ach­se ent­lang der B85.

Die Fest­re­de hielt der baye­ri­sche Finanz­mi­nis­ter Albert Für­a­cker. Er lob­te den unter­neh­me­ri­schen Geist der Fami­lie Fuchs, die als Mit­tel­ständ­ler im bes­ten Sin­ne Arbeits­plät­ze schaf­fen und Wert­schöp­fung in der Regi­on ermög­li­chen, was sich in ent­spre­chen­dem Steu­er­auf­kom­men wider­spieg­le. Als Hei­mat­mi­nis­ter gefiel ihm die Idee, die Umfir­mie­rung im Rah­men einer Fah­nen­wei­he zu ver­öf­fent­li­chen.

Bevor es soweit war, unter­hiel­ten Humo­rist Bäff und die Tann­grind­ler Musi­kan­ten die Gäs­te. Anschlie­ßend spen­de­te Pfar­rer Ste­fan Hacken­spiel der neu­en Unter­neh­mens­fah­ne den kirch­li­chen Segen – umrahmt von kräf­ti­gen Salut-Böl­lern der Soll­ba­cher Schüt­zen.